Kythnos (griechisch: Κύθνος), auch als Thermia bekannt, ist die zweite der westlichen Kykladen, gelegen zwischen Kea (5 Seemeilen) und Serifos. Sie ist nur auf dem Seeweg erreichbar, von nahegelegenen Inseln oder von den Festlandhäfen: Piräus (52 Seemeilen) oder Lavrio.
Sie hat eine Fläche von 100 km² und etwa 1600 Einwohner.
Kythnos ist bergig, hat aber auch einige kleine bebaute Ebenen. Ihr höchster Gipfel erreicht 368 Meter (Profitis Ilias). Die Landschaft der Insel ist durch zahlreiche Trockensteinmauern geprägt.
Die Einwohner sind in der Landwirtschaft und Fischerei tätig, aber in der jüngeren Vergangenheit blühte der Eisenabbau.
Ihre Küsten sind sehr zerklüftet, reich an kleinen wunderschönen Stränden und mit wirklich transparentem Meer.
Die Hauptstadt der Insel ist Messaria, und ihr Haupthafen befindet sich in Meriha.
Die Insel besitzt die einzige therapeutische Thermalstation der Kykladen in Loutra. Das Kunsthandwerk von Kythnos umfasst Weidenkörbe, die im ganzen Land verkauft werden. Zu den lokalen Produkten gehören auch Käse und Olivenöl. In der Vergangenheit war sie ein vorbildlicher Stadtstaat, den Aristoteles als Beispiel anführte. Heute ist sie Vorreiter bei der Nutzung alternativer Energien.
Es ist eine charmante und ruhige Insel, die hauptsächlich von Griechen im Urlaub besucht wird, da sie dem Festland nahe liegt.
Kythnos wird im Wesentlichen von einer einzigen internen Straße durchquert. Die Küsten sind schwer zu erreichen, und mehrere Strände sind daher nur auf dem Seeweg zugänglich. Ein Bus verbindet die wichtigsten Orte der Insel, und es gibt auch einen bescheidenen Taxiservice.