Citera oder Cerigo oder Kythera oder Kythira (griechisch Κύθηρα) ist die südlichste der Ionischen Inseln, gelegen südlich des Peloponnes. Sie ist sowohl auf dem Seeweg als auch auf dem Luftweg erreichbar (Nationalflughafen Kythira). Sie liegt nur 10 Seemeilen vom Peloponnes und 105 Seemeilen von Piräus entfernt.
Sie hat eine Fläche von 278 km² und eine Bevölkerung von etwa 3.600 Einwohnern.
Die Insel ist zerklüftet und von relativ niedrigen Bergen bedeckt; ihr höchster Gipfel ist der Berg Hermyggaris mit etwas über 500 Metern Höhe. Ihr Erscheinungsbild ähnelt mehr den Kykladen als den grünen Ionischen Inseln. Vom Landesinneren bis zum Meer gibt es zahlreiche wilde Schluchten, und entlang der Küsten sind viele Meereshöhlen zu sehen.
Die Inselbewohner sind hauptsächlich in der Viehzucht und Landwirtschaft tätig, insbesondere Olivenbäume, Getreide und Gemüse. Darüber hinaus werden auf Kythira ausgezeichneter Honig und Bienenwachs produziert.
Die Hauptstadt der Insel ist die Stadt Kythira (oder Chora), die auf einer Anhöhe erbaut wurde, um Piraten zu entkommen.
Das Meer der Insel ist wunderschön, insbesondere die Unterwasserwelt. Kythira hat den Charme, der Geburtsort der Aphrodite (der griechischen Venus, Göttin der Liebe) zu sein, der Mythologie zufolge.
Es ist eine ruhige und dünn besiedelte Insel (viele ihrer Bewohner sind nach Australien ausgewandert). In der Hochsaison werden jedoch selbst ihre Strände von Badegästen überfüllt.
Das Straßennetz der Insel ist etwas mangelhaft, und mehrere Straßen müssen noch asphaltiert werden. Öffentliche Verkehrsmittel erreichen die wichtigsten Orte der Insel. Es ist auch möglich, sich mit dem Taxi fortzubewegen oder Autos und Roller zu mieten.