Ägina oder Aigina (griechisch Αίγινα) ist eine Insel im Zentrum des Saronischen Golfs, südlich von Salamis. Sie ist nur auf dem Seeweg erreichbar und liegt 16 Seemeilen von Piräus entfernt.
Sie hat eine Fläche von 87 km² und etwa 14.000 Einwohner.
Die Insel hat einige Erhebungen, wobei der höchste Berg 534 Meter erreicht (Berg Oros), sowie einige Gebiete, die von Kiefernwäldern oder Weinbergen bedeckt sind. Die Bewohner sind hauptsächlich in der Fischerei, im Pistazienanbau, in der Keramikherstellung und natürlich im Tourismus tätig. Es ist eine ruhige Insel, die neben ihrem Meer auch mehrere wunderschöne byzantinische Denkmäler und archäologische Stätten bietet.
Die Hauptstadt ist Ägina, wo sich auch der Haupthafen der Insel befindet.
Sie ist seit der Jungsteinzeit (um 3000 v. Chr.) besiedelt, war einst die größte griechische Seemacht und war auch Sitz der ersten griechischen Regierung. Heute ist sie recht bevölkert, touristisch erschlossen und verfügt über viele Zweitwohnungen oder Villen von Athenern, die hier Urlaub machen.
Das Straßennetz der Insel ist gut und verbindet die wichtigsten Orte und Strände. Es gibt einen guten lokalen Busservice, Taxis und mehrere Auto- und Rollerverleihe.